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Überall geht es drunter und drüber. Egal wohin man schaut, alles sieht danach aus als gäbe es einen Aufstand der Taten.Aufstand der Taten? Huch, was ist denn das?
Tja, unter einem Aufstand der Taten versteht man, dass sich die Aktion von Subjekt ablöst und verselbständigt. In so einem Fall suchen die Taten nach Tätern oder Untätigen, um getan zu werden. Wichtig und seltsam hierbei ist, dass den Tätern keinerlei Verantwortung, Schuld oder irgendwie geartete Beziehung zu seinen eigenen Tätigkeiten oder Taten zukommt.
Wie bemerkt man jetzt so einen Aufstand?
Ein steigender Anteil an Zwangsläufigkeit ist ein klares Zeichen für einen beginnenden Aufstand. Dieselbe Kraft, die normalerwiese nur in der Form von Schrauben oder den Benzinpreisen zu finden ist, taucht plötzlich in Terminkalendern auf oder im Alltag. Zunahme des Gefühls der Machtlosigkeit gegenüber der Notwendigkeit bestimmte Dinge zu tun.
Also: Wenn sich jetzt also Dinge ereignen und vielleicht zu anstrengend, überflüssig, schmerzhaft oder übertrieben wirken... einfach nicht wundern - das liegt am Aufstand der Taten, und der ist auch irgendwann wieder vorbei. Das will jetzt halt alles getan werden. So ist das nunmal!
Bild: Zwei Ideen gegen Herbstdepressionen. Kuschelsex und lustige Kostüme..

1 Comments:
ja!pandas!
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