fehler 41 / out of bonds
jetzt kommts: ich wollte gerade schon wieder einen "was ist eingentlich mit der zeit los"-post schreiben. tja. und der letzte post ist so lange her, dass ich vergessen hatte, dass ich eigentlich fast alles dazu gesagt habe... also es sollte einen etwas weniger aktionistischen spin haben. also nicht mehr das. CARPE DIEM.LOS.LOS.LOS. Ding, sondern eher in der art, dass ich mich über mein falsches bild über spiessigkeit und glück im kleinen wundern wollte -und an die entsprechenden zeitverwendungsrituale.
also in der summe kommts wohl drauf raus, dass ich mich mit dem fusseligen zauberer auf dem kutschbock sehen und ihm einflüstere: ein plüschhase kommt immer genau dann, wenn er zu kommen gedenkt. nicht zu früh und auch nicht zu spät. immer richtig. und jetzt zisch ab, du zwerg!
mathematisch gesprochen gehts hier wohl um die koordinate, die probe oder den messwert und nicht um die integration eines dazwischen liegenden wertes. egal was man macht. die sind immer ungenau und je mehr man sich dafür interessiert, umso mehr reibt man sich auf. und hier gibts mal wieder was zu lernen:
Der Doktor der Rechnerei sagt dann: "Immernoch ungenau. Oder: Ich brauche mehr Details." während der Zimmerer um 9oderso auf dem Dach in der sonne flüstert: "pssst. morgens halb zehn in deutschland. passt doch."
Also schlussendlich ists dann doch wieder was über die zeit geworden und ich schliesse mit der erkenntnis: jeder moment ist der richtige. es gibt nur den einen und das ist nicht meine schuld. warum sollte ich es ihm also krumm nehmen. ja, das muss sich nicht immer gut anfühlen - mannchmal auch das gegenteil davon. aber: er ist schon weg, wenn man ihn bemerkt und dann? Dann kommt einer für etwas anderes.

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